








Mensch im Projekt
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Schule als Betrieb
Um den Berufseinstieg von Jugendlichen zu verbessern, haben die Berufsbildenden Schulen Friedenstraße in Wilhelmshaven eine schulintegrierte Produktionsstätte eingerichtet. Freiwillig und ergänzend zum Unterricht lernen die Jugendlichen unter Anleitung von Handwerksmeistern, Produkte wie solarthermische Anlagen unter Realbedingungen herzustellen. Dadurch erwerben die Jugendlichen zukunftsweisende Fachkompetenzen, die sie später z. B. in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Betrieben anwenden können.
Die Schüler der Wilhelmshavener BBS Friedenstraße lernen in der Schule für das (Arbeits-)Leben.
Projektthema:
Aufbau einer nachhaltigen Produktionsschule zur Herstellung solartechnischer Anlagen
Projektdurchführung:
BBS Friedenstraße Wilhelmshaven
Friedenstraße 60?62
26386 Wilhelmshaven
Telefon 04421|934-0
verwaltung@bbs.fh-wilhelmshaven.de
www.bbs2.fh-wilhelmshaven.de
(Quelle: DBU)

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat heute eine Einigung zu den Reformen am Arbeitsmarkt erzielt. Er schlägt vor, das Gesetz in drei Punkten zu verändern:
Die Förderung der Einstiegsqualifizierung bleibt auf Dauer erhalten und wird als unbefristetes Regelinstrument im dritten Sozialgesetzbuch formuliert. Die vom Bundestag ursprünglich beschlossene Kürzung der Förderdauer für ältere Arbeitnehmer auf 12 Monate wird wieder gestrichen - dies gilt für Maßnahmen, die bis Ende des Jahres 2014 begonnen haben. Bildungsträger können zukünftig damit beauftragt werden, gezielt "arbeitsmarktfernere" Personengruppen weiterzubilden, die zum Beispiel Schwierigkeiten im Umgang mit dem Bildungsgutschein haben.
Keine Änderungsempfehlung gaben die Vermittler dagegen zum Gründungszuschuss ab. Daher bleibt es bei den Regelungen, die der Bundestag hierzu im Oktober beschlossen hatte. Eine Evaluation soll deren praktische Umsetzung in den nächsten Jahren beobachten - darauf einigten sich Bund und Länder in einer Protokollerklärung.
Die Bundesregierung sagte den Ländern außerdem zu, zeitnah auf eine Anpassung des Fachkonzepts der Bundesagentur für Arbeit hinzuwirken. Hierbei soll auf passgenaue und flexible berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen - zum Beispiel in Jugendwerkstätten und Produktionsschulen - geachtet werden.
Der heute beschlossene Einigungsvorschlag wird direkt dem Deutschen Bundestag zugeleitet, der sich voraussichtlich am kommenden Donnerstag damit befasst. Der Bundesrat könnte dann am Freitag, 25. November 2011 über das geänderte Gesetz abstimmen.
Bei den beiden anderen Tagesordnungspunkten konnte der Vermittlungsausschuss heute noch keine Kompromisse erzielen: Zur steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen schloss er den ersten von drei möglichen Einigungsversuchen ohne Ergebnis ab. Die Beratungen zur Erprobung der CCS-Technologie hat der Ausschuss erneut vertagt.

Michelangiolo Buonarroti Simoni
Lebenslanges Lernen und Arbeit sind heute nicht mehr zu trennen. Auch nach Ausbildung und/oder Studium ändern sich die Bedarfe der Unternehmen laufend. So bekommen die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen, die Fähigkeit innovative Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln und den eigenen Arbeitsplatz als Herausforderung zu sehen, ganz neue Dimensionen und Bedeutungen.
Beschreiten Sie mit uns neue Bildungswege, und lassen Sie sich ein auf Blended Learning, Kreativ-Workshops, Wolrd Café und vieles mehr.

Schlechte Bildung und fehlende Berufsabschlüsse ziehen nach einer Studie die Milliardenkosten für die Allgemeinheit nach sich. Jährlich gingen 150.000 junge Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung ins Berufsleben. "Wenn es nicht gerlingt, diese Zahl zu halbieren, entstehen für die öffentlichen Haushalte Belastungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro pro Altersjahrgang", warnt die vorgestellte Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) im AUftrag der Bertelsmann Stiftung.
Vor allem die Einnahmeverluste aufgrund geringerer Lohnsteuerzahlungen kommen den Staat teuer zu stehen, zeigt die Studie. Sie haben einen Anteil von 70 % an den Gesamtkosten. Weitere Kosten entstehen durch entgangene Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, sowie Ausgaben für Arbeitslosengeld und notwendige Sozialtransfers.
Die Folgekosten fallen zu 40% auf Bundesebene an, 30% tragen die Bundesländer und jeweils 15% entfallen auf die Kommunen und die Bundesagentur für Arbeit.
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Der Handlungsbedarf ist dringend: Bereits heute sind in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter ohne Berufsausbildung.